Beim diabetischen Fußsyndrom hilft die HBO-Therapie, Entzündungen zu reduzieren und die Sauerstoffversorgung im Wundgebiet langfristig zu verbessern, um so die Abheilung zu fördern und gefährdetes Gewebe zu erhalten.

Eine Fußwunde, die bei Diabetes über Wochen nicht abheilt, ist ein ernstes Warnsignal. Der Diabetes schädigt über Jahre die kleinen Blutgefäße und Nerven des Fußes: Das Gewebe erhält zu wenig Sauerstoff, Verletzungen heilen nicht mehr ab.
Genau an diesem Sauerstoffmangel setzt die Hyperbare Sauerstofftherapie an. Beim diabetischen Fußsyndrom ist sievom Gemeinsamen Bundesausschuss als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung anerkannt und in der deutschen S3-Leitlinie zur Wundbehandlung verankert.
Die HBO-Therapie setzt am Sauerstoffmangel im Gewebe an, einer zentralen Ursache der gestörten Wundheilung beim diabetischen Fuß.
Patientenstimmen
“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
“Das Team ist menschlich, kompetent und sehr aufmerksam. Man merkt, dass hier Erfahrung und Herz zusammenkommen.”

Zeravan SimoRezension aus Google
“Super nettes, kompetentes Team. Habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ein großes Dankeschön!”

Karin EsserRezension aus Google
“Sehr freundliche Mitarbeiter:innen am Empfang. Es wurde mir viel Zeit gewidmet und alle Prozesse ausführlich erklärt.”

Oliver MohrRezension aus Google
“Super Behandlung, sehr nettes Personal und kompetente Aufklärung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.”

Heike KlinkenbergRezension aus Google
“Super Praxis – nettes Team – kompetente Ärzte! Kann ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen!”

Gordon RossbachRezension aus Google
“Dr. Klein hat sich bei meinem Erstgespräch über eine Stunde Zeit genommen. Die Informationen waren sehr hilfreich.”

Lasse FalterRezension aus Google
Als diabetisches Fußsyndrom (DFS) bezeichnet man Wunden, Geschwüre (Ulzera) und Gewebeschäden am Fuß, die als Folge eines Diabetes mellitus entstehen. Zwei Schädigungen wirken dabei zusammen: die diabetische Nervenschädigung (Neuropathie), durch die Druckstellen und kleine Verletzungen nicht mehr gespürt werden, und die Durchblutungsstörung der Beinarterien (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK), durch die das Gewebe zu wenig Sauerstoff erhält.
Ärztinnen und Ärzte teilen die Wunden nach ihrer Tiefe ein, meist nach der Wagner-Klassifikation. Sie reicht von der oberflächlichen Wunde (Grad 1) über Wunden bis auf Sehnen oder Gelenkkapsel (Grad 2) und Wunden bis auf den Knochen (Grad 3) bis zum Absterben von Teilen des Fußes (Grad 4 und 5). Je tiefer die Wunde, desto höher das Risiko für Infektionen und Amputationen.
Das diabetische Fußsyndrom ist eine Erkrankung, die Betroffene ernst nehmen müssen. Eine frühe und konsequente Behandlung entscheidet darüber, ob der Fuß erhalten bleibt.

Weil die Nervenschädigung das Schmerzempfinden herabsetzt, bleiben Wunden am diabetischen Fuß oft lange unbemerkt. Kontrollieren Sie Ihre Füße täglich und lassen Sie jede neue Wunde zeitnah ärztlich ansehen.
Wundheilung verbraucht viel Energie. Die Zellen, die neues Gewebe bilden, Kollagen aufbauen und Keime abwehren, brauchen dafür Sauerstoff. Beim diabetischen Fußsyndrom kommt davon zu wenig im Wundgebiet an: Die Beinarterien sind häufig verengt, und der dauerhaft erhöhte Blutzucker schädigt zusätzlich die kleinsten Gefäße im Gewebe.
Der Sauerstoffmangel hält die Wunde in einer anhaltenden Entzündungsphase fest. Abwehrzellen arbeiten schlechter, Bakterien vermehren sich leichter und bilden schützende Beläge (Biofilm), neues Gewebe wächst kaum nach. Gleichzeitig wird der Fuß weiter belastet, weil die geschädigten Nerven keinen Schmerz melden. So entsteht ein Kreislauf, den Wundversorgung und Druckentlastung allein oft nicht durchbrechen.
Beim diabetischen Fußsyndrom fehlt dem Wundgebiet Sauerstoff, weil die geschädigten Gefäße ihn nicht mehr ausreichend heranführen. Bei der Hyperbaren Sauerstofftherapie atmen Sie in einer medizinischen Druckkammer reinen Sauerstoff unter erhöhtem Umgebungsdruck ein. Dadurch löst sich ein Vielfaches der normalen Sauerstoffmenge direkt im Blutplasma und erreicht auch Gewebe, das über die geschädigten Gefäße kaum noch versorgt wird.
Im Wundgebiet verbessert sich so die Sauerstoffversorgung,Entzündungen gehen zurück und dieNeubildung kleiner Blutgefäße wird angeregt. Die Abwehrzellen gewinnen ihre Fähigkeit zurück, Bakterien abzutöten, und Bindegewebszellen bilden wieder Kollagen, das Gerüst für neues Gewebe. Die HBO-Therapie setzt damit gezielt an dem Krankheitsmechanismus an, der die Wunde am Heilen hindert.
Die HBO-Therapie beim diabetischen Fußsyndrom ist wissenschaftlich gut untersucht. In einer schwedischen, doppelt verblindeten Studie heilten nach einem Jahr 52 Prozent der Fußwunden unter HBO-Therapie vollständig ab, gegenüber 29 Prozent in der Vergleichsgruppe (Löndahl et al., Diabetes Care 2010). Die Internationale Arbeitsgruppe zum diabetischen Fuß (IWGDF) nennt die HBO-Therapie in ihrer Leitlinie von 2023 als Behandlungsoption bei Fußwunden mit Durchblutungsstörung, wenn die Standardbehandlung allein nicht zur Abheilung führt. In Deutschland ist sie seit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 21. September 2017 auch ambulant eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Mehr über die HBO-TherapieVor allem bei tiefen oder anhaltenden Fußwunden, die sich unter bisheriger Therapie allein nicht ausreichend beherrschen lassen, sollte eine Vorstellung zur HBO-Therapie immer erfolgen. Es geht darum, gefährdetes Gewebe zu erhalten und eine Amputation möglichst zu vermeiden.
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Kein bürokratischer Aufwand. Kein Warten auf Überweisung. Wir begleiten Sie von der ersten Frage bis zur letzten Sitzung.

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Im persönlichen oder telefonischen Gespräch besprechen wir Ihren Befund und klären, ob eine HBO-Therapie für Sie infrage kommt.

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Tägliche Sitzungen in unserem Ärzte-Zentrum.
Beim diabetischen Fußsyndrom ist die HBO-Therapie eineanerkannte Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat sie für Wunden ab Wagner-Grad 2 anerkannt, wenn die Standardbehandlung nicht zur Abheilung geführt hat, ambulant wie im Krankenhaus. Voraussetzung für die ambulante Behandlung ist die Überweisung durch eine der dafür qualifizierten Facharztgruppen.
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten bei ärztlicher Indikation in der Regel ebenfalls. Wir klären die Kostenfrage vor Therapiebeginn und unterstützen Sie bei den erforderlichen Unterlagen.
Mehr zur KostenübernahmeAntworten auf häufige Fragen zur Behandlung des diabetischen Fußsyndroms mit Hyperbarer Sauerstofftherapie.
Ja. Die HBO-Therapie beim diabetischen Fußsyndrom ist wissenschaftlich untersucht; randomisierte Studien konnten zeigen, dass Fußwunden unter HBO-Therapie häufiger abheilen. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat sie als Kassenleistung anerkannt, die deutsche S3-Leitlinie zur Lokaltherapie schwerheilender Wunden und die internationale IWGDF-Leitlinie nennen sie für Wunden, die unter Standardbehandlung nicht abheilen.
Sie ist eine an der Ursache ansetzende Behandlungsoption, deren Einsatz wir gemeinsam mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten planen.
Vor allem bei tiefen oder anhaltenden Fußwunden, die sich unter bisheriger Therapie allein nicht ausreichend beherrschen lassen, sollte eine Vorstellung zur HBO-Therapie immer erfolgen. Es geht darum, gefährdetes Gewebe zu erhalten und eine Amputation möglichst zu vermeiden.
Reicht die Wunde bis auf Sehnen, Gelenkkapsel oder Knochen (ab Wagner-Grad 2), ist die Behandlung eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Ja, beim diabetischen Fußsyndrom ab Wagner-Grad 2, wenn die Standardbehandlung die Wunde nicht zur Abheilung gebracht hat. Für die ambulante Behandlung benötigen gesetzlich Versicherte eine Überweisung durch eine der dafür qualifizierten Facharztgruppen.
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten bei ärztlicher Indikation in der Regel ebenfalls. Wir klären die Kostenfrage vor Therapiebeginn mit Ihnen.
Für gesetzlich Versicherte ja: Die ambulante HBO-Therapie beim diabetischen Fußsyndrom setzt die Überweisung durch eine der dafür qualifizierten Facharztgruppen voraus. Privat Versicherte können sich direkt bei uns vorstellen. Rufen Sie uns gerne an, wir sagen Ihnen, welche Unterlagen wir benötigen.
Nein. Die HBO-Therapie wirkt mit Druckentlastung, Wundversorgung, Blutzuckereinstellung und Gefäßbehandlung zusammen. Die Wundversorgung durch Ihre Fußambulanz oder Ihre Praxis läuft während der Therapie weiter.
Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach Tiefe und Verlauf der Wunde und wird nach der ärztlichen Untersuchung festgelegt. Beim diabetischen Fußsyndrom umfasst eine Behandlungsserie in der Regel [SITZUNGSZAHL – Freigabe Dr. Klein] Sitzungen an Werktagen. Im Verlauf kontrollieren wir die Wunde regelmäßig.
Nein. Beim Druckaufbau spüren Sie ein Druckgefühl in den Ohren wie beim Landeanflug im Flugzeug, das Sie durch Schlucken ausgleichen. Die HBO-Therapie ist nebenwirkungsarm; vor der ersten Sitzung erklären wir Ihnen den Ablauf in Ruhe.
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Ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten und Leitlinien zur Hyperbaren Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußsyndrom.
Unser Versprechen
„Jeder Patient am Ärzte-Zentrum erhält ein kostenloses Erstgespräch, einen individuellen Behandlungsplan und die volle Aufmerksamkeit unseres Ärzteteams – von der ersten Beratung über die Behandlung bis zur Nachsorge.“Dr. med. T. Klein