“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
Freiliegender Knochen im Kiefer, der nicht abheilt: So zeigt sich eine Kiefernekrose. Bei der medikamentenassoziierten Form wurde die HBO-Therapie zusätzlich zur kieferchirurgischen Behandlung in einer randomisierten Studie untersucht. Wir planen die Behandlung gemeinsam mit Ihren Kieferchirurgen.

Bei einer Kiefernekrose stirbt ein Teil des Kieferknochens ab. Die Schleimhaut darüber heilt nicht mehr, der Knochen liegt frei, Entzündungen und Schmerzen folgen.
Im Mittelpunkt dieser Seite steht die medikamentenassoziierte Kiefernekrose (MRONJ) unter knochenwirksamen Medikamenten wie Bisphosphonaten oder Denosumab. Die Hyperbare Sauerstofftherapie bringt Sauerstoff in einen Knochen, dessen Umbau und Durchblutung gestört sind.
Patientenstimmen
“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
“Das Team ist menschlich, kompetent und sehr aufmerksam. Man merkt, dass hier Erfahrung und Herz zusammenkommen.”

Zeravan SimoRezension aus Google
“Super nettes, kompetentes Team. Habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ein großes Dankeschön!”

Karin EsserRezension aus Google
“Sehr freundliche Mitarbeiter:innen am Empfang. Es wurde mir viel Zeit gewidmet und alle Prozesse ausführlich erklärt.”

Oliver MohrRezension aus Google
“Super Behandlung, sehr nettes Personal und kompetente Aufklärung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.”

Heike KlinkenbergRezension aus Google
“Super Praxis – nettes Team – kompetente Ärzte! Kann ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen!”

Gordon RossbachRezension aus Google
“Dr. Klein hat sich bei meinem Erstgespräch über eine Stunde Zeit genommen. Die Informationen waren sehr hilfreich.”

Lasse FalterRezension aus Google
Mediziner unterscheiden zwei Formen, die sich in Ursache und Behandlung deutlich unterscheiden.
Sie entsteht unter Medikamenten, die den Knochenabbau bremsen, vor allem Bisphosphonaten und Denosumab, wie sie etwa bei Osteoporose eingesetzt werden. Nach der Definition der amerikanischen Fachgesellschaft der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen spricht man von MRONJ, wenn unter einer solchen Behandlung Knochen im Kiefer länger als acht Wochen freiliegt und der Kiefer nie bestrahlt wurde. Häufiger Auslöser ist ein zahnärztlicher Eingriff, etwa eine Zahnentfernung.
Sie ist eine Spätfolge einer Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich und ein eigenes Krankheitsbild mit eigener Behandlungsstrategie, die in der Hand der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie liegt. Die Aussagen dieser Seite zur HBO-Therapie beziehen sich auf die medikamentenassoziierte Kiefernekrose.

Manche Kiefernekrosen verursachen anfangs kaum Schmerzen. Wer knochenwirksame Medikamente erhält, sollte deshalb regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen.
Bisphosphonate und Denosumab bremsen die Zellen, die alten Knochen abbauen. Das schützt bei Osteoporose vor Brüchen, verlangsamt aber auch den ständigen Umbau, mit dem sich der Knochen selbst repariert. Der Kiefer ist davon besonders betroffen: Er wird beim Kauen stark beansprucht, baut sich schnell um und ist nur durch eine dünne Schleimhaut von den Bakterien der Mundhöhle getrennt.
Kommt eine Verletzung hinzu, etwa eine Zahnentfernung, kann der Knochen die Wunde nicht ausreichend reparieren. Minderdurchblutung, Entzündung und Infektion verstärken sich gegenseitig, und ein Teil des Knochens stirbt ab.
Bei der Hyperbaren Sauerstofftherapie atmen Sie in einer medizinischen Druckkammer reinen Sauerstoff unter erhöhtem Umgebungsdruck ein. Dadurch löst sich ein Vielfaches der normalen Sauerstoffmenge physikalisch im Blutplasma. Dieser gelöste Sauerstoff ist nicht an die roten Blutkörperchen gebunden und erreicht deshalb auch Knochenareale im Kiefer, deren Durchblutung gestört ist.
Sauerstoff spielt eine entscheidende Rolle bei immunologischen Prozessen: Die weißen Blutkörperchen brauchen ihn, um Bakterien abzutöten. So reduziert die HBO-Therapie begleitende Entzündungen und stärkt die Infektabwehr im Kieferknochen. Über wiederholte Sitzungen fördert sie die Bildung neuer kleiner Blutgefäße und damit die Heilung der Schleimhaut.
Die HBO-Therapie bei der medikamentenassoziierten Kiefernekrose wurde wissenschaftlich untersucht. In einer randomisierten Studie aus den USA erhielten Patientinnen und Patienten zusätzlich zu kieferchirurgischer Behandlung und Antibiose eine HBO-Therapie; in dieser Gruppe besserten sich die Befunde häufiger als unter der Standardbehandlung allein (Freiberger et al., 2012).
Mehr über die HBO-TherapieVor allem bei anhaltenden Verläufen, die sich unter zahnärztlicher und kieferchirurgischer Behandlung allein nicht ausreichend beherrschen lassen, sollte eine Vorstellung zur HBO-Therapie immer erfolgen. Im Erstgespräch besprechen wir Ihren Befund und wie wir die Behandlung für Sie planen.
Im HBO-Zentrum Aachen behandeln wir seit über 30 Jahren mit Hyperbarem Sauerstoff. Jede Sitzung wird ärztlich überwacht; das Zentrum ist Mitglied der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) und des Verbandes Deutscher Druckkammerzentren (VDD) und wird regelmäßig von TÜV Rheinland und DNV geprüft.
Ihr Weg zur Behandlung
Kein bürokratischer Aufwand. Kein Warten auf Überweisung. Wir begleiten Sie von der ersten Frage bis zur letzten Sitzung.

Kostenlos
Im persönlichen oder telefonischen Gespräch besprechen wir Ihren Befund und klären, ob eine HBO-Therapie für Sie infrage kommt.

Individuell
Anzahl der Therapiesitzungen und Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes.

Begleitet
Tägliche Sitzungen in unserem Ärzte-Zentrum.
Ob die Kosten einer HBO-Therapie bei Kiefernekrose übernommen werden, entscheidet Ihre Krankenkasse im Einzelfall und abhängig vom Erkrankungsverlauf. Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen prüfen die Übernahme ebenfalls auf Antrag.
Wir klären die Kostenfrage vor Therapiebeginn gemeinsam mit Ihnen und sagen Ihnen, welche Befunde dafür nötig sind.
Mehr zur KostenübernahmeAntworten auf häufige Fragen zur Behandlung der medikamentenassoziierten Kiefernekrose mit Hyperbarer Sauerstofftherapie.
Vor allem bei anhaltenden oder schweren Verläufen, die sich unter zahnärztlicher und kieferchirurgischer Behandlung allein nicht ausreichend beherrschen lassen, sollte eine Vorstellung zur HBO-Therapie immer erfolgen.
Nein. Die Osteoradionekrose des Kiefers ist ein eigenes Krankheitsbild. Ihre Behandlung liegt in der Hand der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie; die Aussagen dieser Seite zur HBO-Therapie beziehen sich auf die medikamentenassoziierte Kiefernekrose.
Das entscheidet die Ärztin oder der Arzt, der das Medikament verordnet hat, gemeinsam mit Ihrem Kieferchirurgen. Bitte setzen Sie es nicht eigenmächtig ab: Die Medikamente schützen vor Knochenbrüchen, und ein Absetzen wirkt bei Bisphosphonaten nur sehr langsam.
Die Zahl der Sitzungen richtet sich nach Befund, Stadium und bisherigem Verlauf und wird nach der ärztlichen Untersuchung festgelegt. In der Regel umfasst die Behandlung [SITZUNGSZAHL – Freigabe Dr. Klein] Sitzungen in einem zusammenhängenden Zeitraum mit täglichen Terminen.
Sie sitzen bequem in unserer Druckkammer und atmen über eine Maske oder Haube reinen Sauerstoff, während der Umgebungsdruck langsam erhöht wird. Eine Sitzung dauert [SITZUNGSDAUER – Freigabe Dr. Klein]. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft; beim Druckaufbau kann ein Druckgefühl in den Ohren entstehen wie beim Fliegen. Den Druckausgleich üben wir vorher mit Ihnen, und jede Sitzung wird ärztlich überwacht.
Ihre Krankenkasse entscheidet im Einzelfall und abhängig vom Erkrankungsverlauf . Wir klären die Kostenfrage vor Therapiebeginn gemeinsam mit Ihnen und Ihrer Krankenkasse.
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Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24h zurück.
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Telefonische Erreichbarkeit
Montag bis Freitag: 08:30 – 17:00 Uhr
Flexible Beratungszeiten nach Absprache möglich.
In medizinischen Notfällen sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.
Ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten zur Hyperbaren Sauerstofftherapie bei medikamentenassoziierter Kiefernekrose.
Unser Versprechen
„Jeder Patient am Ärzte-Zentrum erhält ein kostenloses Erstgespräch, einen individuellen Behandlungsplan und die volle Aufmerksamkeit unseres Ärzteteams – von der ersten Beratung über die Behandlung bis zur Nachsorge.“Dr. med. T. Klein