Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie

Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie

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Strahlenzystitis

Strahlenzystitis behandeln

in Aachen

Hyperbare Sauerstofftherapie bei strahlenbedingten Beschwerden der Harnblase zur Unterstützung der Geweberegeneration.

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Hyperbare Sauerstofftherapie bei Strahlenzystitis

Eine Strahlenzystitis ist eine anerkannte Spätfolge nach einer Strahlentherapie im Beckenbereich. Beschwerden können noch Monate oder Jahre nach Abschluss der Bestrahlung auftreten.

Typische Symptome sindhäufiger Harndrang, Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen, Druckgefühl im Blasenbereich und Blut im Urin. Die Beschwerden können die Lebensqualität im Alltag erheblich beeinträchtigen.

In unserem Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie in Aachen prüfen wir, ob eine HBO-Therapie bei strahlenbedingten Blasenbeschwerden für Ihre individuelle Situation geeignet ist.

Vorteile der Behandlung mit Hyperbarem Sauerstoff

  • Verbesserte Sauerstoffversorgung von strahlengeschädigtem Blasengewebe
  • Förderung der Regeneration der Blasenschleimhaut
  • Unterstützung der Neubildung kleiner Blutgefäße im bestrahlten Bereich
  • Regulation chronischer Entzündungsprozesse
  • Ergänzung bestehender Behandlungskonzepte bei chronischer Strahlenzystitis
  • Individuelle Therapieplanung unter ärztlicher Begleitung
Die HBO-Therapie setzt nicht nur an den Beschwerden an, sondern an den zugrunde liegenden strahlenbedingten Veränderungen der Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gewebes.

Patientenstimmen

Was Patientinnen und Patienten berichten

“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”
★★★★★
Lisa Pham

Lisa PhamRezension aus Google

“Das Team ist menschlich, kompetent und sehr aufmerksam. Man merkt, dass hier Erfahrung und Herz zusammenkommen.”
★★★★★
Zeravan Simo

Zeravan SimoRezension aus Google

“Super nettes, kompetentes Team. Habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ein großes Dankeschön!”
★★★★★
Karin Esser

Karin EsserRezension aus Google

“Sehr freundliche Mitarbeiter:innen am Empfang. Es wurde mir viel Zeit gewidmet und alle Prozesse ausführlich erklärt.”
★★★★★
Oliver Mohr

Oliver MohrRezension aus Google

“Super Behandlung, sehr nettes Personal und kompetente Aufklärung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.”
★★★★★
Heike Klinkenberg

Heike KlinkenbergRezension aus Google

“Super Praxis – nettes Team – kompetente Ärzte! Kann ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen!”
★★★★★
Gordon Rossbach

Gordon RossbachRezension aus Google

“Dr. Klein hat sich bei meinem Erstgespräch über eine Stunde Zeit genommen. Die Informationen waren sehr hilfreich.”
★★★★★
Lasse Falter

Lasse FalterRezension aus Google

Was ist eine Strahlenzystitis?

Die Strahlenzystitis – auch radiogene Zystitis oder strahlenbedingte Zystitis genannt – ist eine Schädigung der Harnblase infolge einer Strahlentherapie.

Sie tritt typischerweise nach einer Bestrahlung im Beckenbereich auf, beispielsweise im Rahmen der Behandlung von Prostata-, Blasen-, Gebärmutter- oder Darmkrebs.

Im Unterschied zu einer klassischen bakteriellen Blasenentzündung liegt die Ursache nicht primär in einer Infektion. Die Strahlentherapie kann die Blasenschleimhaut, kleine Blutgefäße und die Regenerationsfähigkeit des Gewebes beeinträchtigen.

Dadurch können Beschwerden erst Monate oder Jahre nach Abschluss der Strahlentherapie entstehen oder sich im Laufe der Zeit verstärken.

Beratung zur Hyperbaren Sauerstofftherapie im HBO-Zentrum Aachen

Welche Beschwerden verursacht eine Strahlenzystitis?

Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sich schleichend entwickeln. Manche Patientinnen und Patienten leiden vor allem unter Reizsymptomen, bei anderen bestehen die Beschwerden über lange Zeit.

Typische Symptome sind:

  • häufiger oder plötzlicher Harndrang, auch nachts
  • Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen
  • Blut im Urin
  • Druckgefühl oder Schmerzen im Unterbauch
  • wiederkehrende Reizungen der Blase

Wie entstehen Blasenschäden nach einer Strahlentherapie?

Bei einer Strahlentherapie können neben Tumorgewebe auch gesunde Strukturen im Beckenbereich belastet werden. Dazu gehört insbesondere die Harnblase.

Die ionisierende Strahlung kann kleinste Blutgefäße in der Blasenwand schädigen. Dadurch werden Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gewebes langfristig beeinträchtigt.

Gleichzeitig verliert das Gewebe einen Teil seiner Fähigkeit zur Regeneration. Entzündliche Prozesse können bestehen bleiben, Heilungsprozesse verlangsamen sich und die Blasenschleimhaut reagiert empfindlicher.

Diese Kombination ausGefäßschädigung, chronischem Sauerstoffmangel und eingeschränkter Geweberegeneration erklärt, warum eine chronische Strahlenzystitis sehr hartnäckig sein kann.

Dr. med. Till Klein
„Bei Patientinnen und Patienten mit Strahlenzystitis sehen wir unter HBO-Therapie häufig eine spürbare Entlastung der chronischen Beschwerden und eine Verbesserung der Lebensqualität.“

Dr. med. Till KleinÄrztliche Leitung, Spezialist für Hyperbare Sauerstofftherapie

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Wie wirkt HBO-Therapie bei strahlengeschädigtem Blasengewebe?

Bei der Hyperbaren Sauerstofftherapie atmen Patientinnen und Patienten in einer medizinischen Druckkammer reinen Sauerstoff unter erhöhtem Umgebungsdruck.

Dadurch kann deutlich mehr Sauerstoff im Blut gelöst und auch in Gewebeareale transportiert werden, die infolge der Strahlentherapie nur noch eingeschränkt versorgt werden.

Die HBO-Therapie kann dabei:

  • die Sauerstoffversorgung geschädigter Gewebeareale verbessern
  • Reparaturprozesse in der Blasenschleimhaut unterstützen
  • die Neubildung kleiner Blutgefäße fördern
  • chronische Entzündungsprozesse regulieren
  • die Regeneration tiefer Gewebeschichten unterstützen

Die HBO-Therapie setzt damit an den zugrunde liegenden strahlenbedingten Gewebeveränderungen an und nicht ausschließlich an den Symptomen.

Mehr über die HBO-Therapie

Wann ist eine HBO-Therapie bei Strahlenzystitis die richtige Wahl?

Die Hyperbare Sauerstofftherapie ist bei strahlenbedingten Gewebeschäden eine wissenschaftlich anerkannte Behandlungsoption.

Eine HBO-Therapie kann insbesondere dann infrage kommen, wenn:

  • Beschwerden über längere Zeit anhalten oder wiederkehren
  • Harndrang, Schmerzen oder Blut im Urin die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen
  • konventionelle Maßnahmen keine ausreichende Wirkung gezeigt haben
  • ärztliche Befunde strahlenbedingte Schleimhaut- oder Gewebeschäden belegen

Die Entscheidung für eine HBO-Therapie trifft unser Ärzteteam nach individueller Indikationsprüfung. Die Behandlung wird auf die medizinische Ausgangssituation und vorhandene Befunde abgestimmt.

Ihr Weg zur Behandlung

So läuft es ab — in 3 Schritten

Kein bürokratischer Aufwand. Kein Warten auf Überweisung. Wir begleiten Sie von der ersten Frage bis zur letzten Sitzung.

Ärztliches Gespräch im HBO-Zentrum
1

Kostenlos

Erstgespräch & Einschätzung

Im persönlichen oder telefonischen Gespräch besprechen wir Ihren Befund und klären, ob eine HBO-Therapie für Sie infrage kommt.

Beratung und Therapieplanung
2

Individuell

Diagnose & Therapieplan

Anzahl der Therapiesitzungen und Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes.

Patient während der HBO-Therapie
3

Begleitet

Behandlung & Nachsorge

Tägliche Sitzungen in unserem Ärzte-Zentrum.

Kosten einer HBO-Therapie bei Strahlenzystitis

Ob und in welchem Umfang die Kosten einer HBO-Therapie bei Strahlenzystitis übernommen werden, hängt von der individuellen medizinischen Situation und dem jeweiligen Kostenträger ab.

Unser Team unterstützt Sie bei der Klärung der Voraussetzungen und informiert Sie darüber, welche Befunde oder Unterlagen für eine Kostenanfrage erforderlich sind.

Mehr zur Kostenübernahme

Häufige Fragen zu Strahlenzystitis und HBO-Therapie

Antworten auf häufige Fragen zur Behandlung strahlenbedingter Blasenbeschwerden mit Hyperbarer Sauerstofftherapie.

Was ist eine Strahlenzystitis?+

Eine Strahlenzystitis ist eine strahlenbedingte Schädigung der Harnblase nach einer Strahlentherapie. Die Ursache liegt nicht in einer Infektion, sondern in chronischen Gewebeveränderungen durch ionisierende Strahlung: geschädigte Blutgefäße, Sauerstoffmangel und eine eingeschränkte Regenerationsfähigkeit des Gewebes.

Wann treten Beschwerden nach einer Bestrahlung auf?+

Beschwerden können während der Behandlung, kurz danach oder – bei Strahlenspätfolgen – erst Monate oder Jahre nach Abschluss der Strahlentherapie auftreten. Gerade die chronische Strahlenzystitis entwickelt sich häufig zeitverzögert.

Welche Symptome sind typisch bei Strahlenzystitis?+

Typische Beschwerden sind häufiger oder plötzlicher Harndrang, auch nachts, Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen, Druckgefühl im Blasenbereich sowie Blut im Urin. Auch wiederkehrende Reizungen der Blase können auftreten.

Ist Strahlenzystitis dasselbe wie eine Blasenentzündung?+

Nein. Die Beschwerden können ähnlich sein, die Ursache ist jedoch eine andere. Bei der Strahlenzystitis stehen strahlenbedingte Gewebe- und Gefäßveränderungen im Vordergrund und nicht primär eine bakterielle Infektion.

Wie läuft die HBO-Behandlung bei Strahlenzystitis in Aachen ab?+

Am Anfang stehen eine ärztliche Beratung, die Prüfung vorhandener Befunde und eine individuelle Indikationsstellung. Wenn eine HBO-Therapie medizinisch sinnvoll ist, erstellen wir einen persönlichen Behandlungsplan. Die Therapie erfolgt in unserer medizinischen Druckkammer unter kontinuierlicher medizinischer Begleitung.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der HBO-Therapie bei Strahlenzystitis?+

Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, hängt vom individuellen Fall, der medizinischen Ausgangssituation und dem jeweiligen Kostenträger ab. Im persönlichen Gespräch beraten wir Sie zu den Möglichkeiten und den erforderlichen Unterlagen.

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Team des HBO-Zentrums Aachen

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Montag bis Freitag: 08:30 – 17:00 Uhr

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In medizinischen Notfällen sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Wissenschaftlich fundiert

Ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten zur Hyperbaren Sauerstofftherapie bei Strahlenzystitis und strahlenbedingten Blasenschäden.

Strahlenzystitis / radiogene Zystitis
  1. Villeirs L, Tailly T, Ost P, Waterloos M, Decaestecker K, Fonteyne V, Van Praet C, Lumen N. Hyperbaric oxygen therapy for radiation cystitis after pelvic radiotherapy: Systematic review of the recent literature. Int J Urol. 2020 Feb;27(2):98-107. doi: 10.1111/iju.14130. Epub 2019 Oct 15. PMID: 31617263.
  2. Feldmeier JJ. Hyperbaric oxygen for radiation cystitis. Lancet Oncol. 2019 Nov;20(11):1481-1482. doi: 10.1016/S1470-2045(19)30574-1. Epub 2019 Sep 16. PMID: 31537474.
  3. Clarke R. Radiation-induced cystitis and Hyperbaric oxygen therapy. Lancet Oncol. 2019 Dec;20(12):e660. doi: 10.1016/S1470-2045(19)30683-7. PMID: 31797786.
  4. Cardinal J, Slade A, McFarland M, Keihani S, Hotaling JN, Myers JB. Scoping Review and Meta-analysis of Hyperbaric Oxygen Therapy for Radiation-Induced Hemorrhagic Cystitis. Curr Urol Rep. 2018 Apr 13;19(6):38. doi: 10.1007/s11934-018-0790-3. PMID: 29654564.
  5. Oscarsson N, Müller B, Rosén A, Lodding P, Mölne J, Giglio D, Hjelle KM, Vaagbø G, Hyldegaard O, Vangedal M, Salling L, Kjellberg A, Lind F, Ettala O, Arola O, Seeman-Lodding H. Radiation-induced cystitis treated with Hyperbaric oxygen therapy (RICH-ART): a randomised, controlled, phase 2-3 trial. Lancet Oncol. 2019 Nov;20(11):1602-1614. doi: 10.1016/S1470-2045(19)30494-2. Epub 2019 Sep 16. Erratum in: Lancet Oncol. 2019 Nov;20(11):e613. doi: 10.1016/S1470-2045(19)30594-7. PMID: 31537473.
  6. Tanaka T, Minami A, Uchida J, Nakatani T. Potential of Hyperbaric oxygen in urological diseases. Int J Urol. 2019 Sep;26(9):860-867. doi: 10.1111/iju.14015. Epub 2019 May 13. PMID: 31083787.

Unser Versprechen

Sie werden stets mit dem Gefühl gehen, gehört, informiert und gut betreut zu sein.

„Jeder Patient am Ärzte-Zentrum erhält ein kostenloses Erstgespräch, einen individuellen Behandlungsplan und die volle Aufmerksamkeit unseres Ärzteteams – von der ersten Beratung über die Behandlung bis zur Nachsorge.“Dr. med. T. Klein

Unser Standort

Kackertstraße 1152072 AachenRoute planen →