Spätfolgen nach einer Bestrahlung zeigen sich oft erst Monate oder Jahre später. Dazu gehört die Radionekrose – eine Gewebeschädigung, die häufig schwer einzuordnen ist. Die Hyperbare Sauerstofftherapie verbessert die Sauerstoffversorgung des strahlengeschädigten Gewebes.

Eine Radionekrose ist eine der schwerwiegendsten Spätfolgen nach einer Strahlentherapie. Sie entsteht, wenn bestrahltes Gewebe so stark geschädigt wird, dass es abstirbt: Ohne ausreichende Durchblutung und Sauerstoffversorgung kann es sich nicht mehr regenerieren.
In unserem Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie in Aachen prüfen wir Ihre Befunde und besprechen mit Ihnen, wie wir die HBO-Therapie für Sie planen. Die Behandlung setzt an der gestörten Sauerstoffversorgung und der fehlenden Regenerationsfähigkeit des strahlengeschädigten Gewebes an.
Die HBO-Therapie setzt an der gestörten Sauerstoffversorgung an, die jeder Radionekrose zugrunde liegt.
Patientenstimmen
“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
“Das Team ist menschlich, kompetent und sehr aufmerksam. Man merkt, dass hier Erfahrung und Herz zusammenkommen.”

Zeravan SimoRezension aus Google
“Super nettes, kompetentes Team. Habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ein großes Dankeschön!”

Karin EsserRezension aus Google
“Sehr freundliche Mitarbeiter:innen am Empfang. Es wurde mir viel Zeit gewidmet und alle Prozesse ausführlich erklärt.”

Oliver MohrRezension aus Google
“Super Behandlung, sehr nettes Personal und kompetente Aufklärung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.”

Heike KlinkenbergRezension aus Google
“Super Praxis – nettes Team – kompetente Ärzte! Kann ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen!”

Gordon RossbachRezension aus Google
“Dr. Klein hat sich bei meinem Erstgespräch über eine Stunde Zeit genommen. Die Informationen waren sehr hilfreich.”

Lasse FalterRezension aus Google
Die Radionekrose – auch strahlenbedingte Gewebsnekrose oder radiogene Nekrose genannt – bezeichnet das Absterben von Gewebe als direkte Folge einer Strahlentherapie. Sie kann Monate bis Jahre nach Abschluss der Behandlung auftreten.
Ursache ist eine Schädigung der kleinen Blutgefäße durch die Strahlentherapie. Das bestrahlte Gewebe wird nicht mehr ausreichend durchblutet, es entsteht ein anhaltender Sauerstoffmangel, der die Regeneration verhindert. Die Radionekrose ist keine Infektion, sondern eine eigenständige Folge der Behandlung.
Wo tritt eine Radionekrose besonders häufig auf?
Radionekrose tritt bevorzugt in Geweben auf, die eine hohe Strahlendosis erhalten haben. Die klinisch bedeutsamsten Lokalisationen sind:

Eine Radionekrose im Gehirn zählt zu den klinisch besonders relevanten Spätfolgen, da selbst kleine Veränderungen im Gehirn spürbare Auswirkungen haben können.
Die Beschwerden hängen stark von der betroffenen Region ab. Dazu gehören unter anderem neurologische Ausfälle, Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder Veränderungen von Gedächtnis und Konzentration.
Eine besondere Herausforderung ist die Einordnung der Befunde: In der Bildgebung, insbesondere im MRT, lässt sich eine Radionekrose oft nur schwer von einem Wiederauftreten der Grunderkrankung unterscheiden. Für die weitere Behandlung ist diese Unterscheidung jedoch entscheidend.
Eine Strahlentherapie im Kopf- und Halsbereich kann das umliegende gesunde Gewebe langfristig schädigen. Besonders betroffen sind Knochen, Schleimhäute und Weichteile, die hohen Strahlendosen ausgesetzt waren.
Typische Spätfolgen nach einer Bestrahlung im Kopf- und Halsbereich sind:
Diese Veränderungen entstehen durch denselben Mechanismus wie die Radionekrose im Gehirn: geschädigte Blutgefäße, verminderte Sauerstoffversorgung und eingeschränkte Regeneration.
Radionekrose entsteht nicht durch eine einmalige akute Schädigung, sondern als schleichender Prozess über Monate und Jahre. Ionisierende Strahlung schädigt die Endothelzellen der kleinen Blutgefäße (Kapillaren) im bestrahlten Gewebe. Die Gefäße verengen sich fortschreitend und verschließen sich schließlich.
Ohne funktionierende Kapillaren erhält das Gewebe nicht mehr genug Sauerstoff. Der anhaltende Sauerstoffmangel (Hypoxie) verhindert die Regeneration: Gewebsdefekte heilen nicht, Entzündungen bleiben bestehen und das Gewebe beginnt abzusterben. Der Prozess verstärkt sich selbst, denn die Hypoxie verstärkt die Gefäßschädigung, die wiederum die Hypoxie vertieft.
Hier setzt die HBO-Therapie an: Sie durchbricht diesen Kreislauf, indem sie die Sauerstoffversorgung gezielt verbessert.
Bei der Hyperbaren Sauerstofftherapie atmen Patientinnen und Patienten in einer medizinischen Druckkammer reinen Sauerstoff unter erhöhtem Umgebungsdruck ein. Dadurch löst sich ein Vielfaches der normalen Sauerstoffmenge im Blutplasma und erreicht auch Gewebebereiche, die durch strahlenbedingte Gefäßschäden kaum noch durchblutet werden.
Im geschädigten Gewebe:
Die Therapie setzt damit an der Ursache der Radionekrose an: an der verminderten Durchblutung und dem anhaltenden Sauerstoffmangel im Gewebe.
Mehr über die HBO-TherapieEine ärztliche Prüfung empfehlen wir allen Patientinnen und Patienten, bei denen nach einer Strahlentherapie der Verdacht auf eine Radionekrose besteht oder eine Radionekrose bereits diagnostiziert wurde.
Eine Vorstellung bei uns ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn:
Unser Ärzteteam prüft im Einzelfall, ob Beschwerden und Befunde zu einer Radionekrose passen und wie sich die HBO-Therapie in Ihr bestehendes Behandlungskonzept einfügt. Bei einer Osteoradionekrose des Kiefers stimmen wir das Vorgehen eng mit Ihrer behandelnden Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ab.
Ihr Weg zur Behandlung
Kein bürokratischer Aufwand. Kein Warten auf Überweisung. Wir begleiten Sie von der ersten Frage bis zur letzten Sitzung.

Kostenlos
Im persönlichen oder telefonischen Gespräch besprechen wir Ihren Befund und klären, ob eine HBO-Therapie für Sie infrage kommt.

Individuell
Anzahl der Therapiesitzungen und Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes.

Begleitet
Tägliche Sitzungen in unserem Ärzte-Zentrum.
Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.
Im Rahmen der Beratung besprechen wir mit Ihnen, welche Möglichkeiten in Ihrer Situation bestehen und welche Unterlagen relevant sind.
Mehr zur KostenübernahmeAntworten auf häufige Fragen zur Behandlung strahlenbedingter Gewebsnekrosen mit Hyperbarer Sauerstofftherapie.
Eine Radionekrose ist das strahlenbedingte Absterben von Gewebe nach einer Strahlentherapie. Ursache ist die dauerhafte Schädigung kleiner Blutgefäße durch ionisierende Strahlung, die zu anhaltendem Sauerstoffmangel und Gewebsuntergang führt. Sie ist keine Infektion, sondern eine eigenständige Folge der Bestrahlung.
Beide können im MRT ähnlich aussehen. Die Radionekrose ist jedoch eine Folge der Strahlentherapie selbst. Erweiterte Bildgebung (PET, Perfusions-MRT) oder eine Biopsie ermöglichen die Unterscheidung. Eine falsche Einordnung führt zu einer falschen Therapie – deshalb ist eine spezialisierte Diagnostik entscheidend.
Spätfolgen der Bestrahlung entwickeln sich typischerweise Monate bis Jahre nach Abschluss der Strahlentherapie. Gerade Radionekrosen entstehen häufig erst Monate bis mehrere Jahre nach der Behandlung.
Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Gewebeschädigung und den Beschwerden. Neben medikamentösen oder operativen Maßnahmen wird auch die Hyperbare Sauerstofftherapie eingesetzt. Welche Behandlung in Ihrem Fall passt, prüfen wir ärztlich anhand Ihrer Befunde.
Die Kostenübernahme hängt vom individuellen Fall und der medizinischen Ausgangssituation ab. Im persönlichen Gespräch klären wir, welche Möglichkeiten der Kostenübernahme in Ihrer Situation bestehen.
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Telefonische Erreichbarkeit
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Flexible Beratungszeiten nach Absprache möglich.
In medizinischen Notfällen sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.
Radionekrose entsteht durch strahleninduzierte Gefäßschädigung, anhaltenden Sauerstoffmangel und den Zusammenbruch der Regenerationsfähigkeit des betroffenen Gewebes. Die HBO-Therapie setzt an diesen Faktoren an: Sie verbessert die Sauerstoffversorgung, reduziert Entzündungen und Ödeme und regt die Gefäßneubildung an. Die Indikationsstellung erfolgt immer individuell auf Basis der vorliegenden Befunde und der klinischen Situation.
Unser Versprechen
„Jeder Patient am Ärzte-Zentrum erhält ein kostenloses Erstgespräch, einen individuellen Behandlungsplan und die volle Aufmerksamkeit unseres Ärzteteams – von der ersten Beratung über die Behandlung bis zur Nachsorge.“Dr. med. T. Klein