“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
Bei frischer Hörminderung nach einem Knall oder lauter Schalleinwirkung versorgt die Hyperbare Sauerstofftherapie das geschädigte Innenohr — ergänzend zur HNO-ärztlichen Behandlung und so früh wie möglich.

Ein Lärmtrauma entsteht, wenn das Innenohr über Stunden Schallpegeln ausgesetzt war, die es überfordern. Die Sinneszellen der Hörschnecke geraten dabei in einen Zustand der Entzündung und des Sauerstoffmangels, der sie in den Tagen und Wochen danach absterben lässt — oder aus dem sie sich erholen, wenn die Versorgung rechtzeitig wiederhergestellt wird.
Genau in diesem Zeitfenster setzt dieHyperbare Sauerstofftherapie an, ergänzend zur HNO-ärztlichen Behandlung. Für eine Lärmschwerhörigkeit, die über Jahre entstanden ist, gilt das ausdrücklich nicht; wir erklären auf dieser Seite auch, warum.
Patientenstimmen
“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
“Das Team ist menschlich, kompetent und sehr aufmerksam. Man merkt, dass hier Erfahrung und Herz zusammenkommen.”

Zeravan SimoRezension aus Google
“Super nettes, kompetentes Team. Habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ein großes Dankeschön!”

Karin EsserRezension aus Google
“Sehr freundliche Mitarbeiter:innen am Empfang. Es wurde mir viel Zeit gewidmet und alle Prozesse ausführlich erklärt.”

Oliver MohrRezension aus Google
“Super Behandlung, sehr nettes Personal und kompetente Aufklärung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.”

Heike KlinkenbergRezension aus Google
“Super Praxis – nettes Team – kompetente Ärzte! Kann ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen!”

Gordon RossbachRezension aus Google
“Dr. Klein hat sich bei meinem Erstgespräch über eine Stunde Zeit genommen. Die Informationen waren sehr hilfreich.”

Lasse FalterRezension aus Google
Ein Knall- oder Lärmtrauma ist eine Schädigung des Innenohrs durch Schall, der entweder als einzelner Impuls oder über einen längeren Zeitraum einwirkt und dann zu akuten Schädigungen der Gehör-Sinneszellen führt. Typische Auslöser sind Konzerte und Clubbesuche, Musik über Kopfhörer in hoher Lautstärke, Arbeit an lauten Maschinen oder andere Situationen mit Überbelastung des Gehörs. Entscheidend ist die Kombination aus Schalldruckpegel und Einwirkdauer: Je lauter, desto kürzer die Zeit, nach der Schäden entstehen.
Für die Behandlung ist die Unterscheidung zweier Verlaufsformen ausschlaggebend. Das akute Lärmtrauma entsteht nach einer einzelnen, über Stunden andauernden lauten Einwirkung. Die Hörminderung tritt unmittelbar oder innerhalb des folgenden Tages auf, das Ereignis ist zeitlich klar zuzuordnen. Diechronische Lärmschwerhörigkeit dagegen entwickelt sich über Jahre wiederholter Lärmbelastung, meist am Arbeitsplatz. Sie schreitet langsam und zunächst unbemerkt fort, beginnt im Hochtonbereich und wird häufig erst auffällig, wenn das Sprachverstehen im Störgeräusch nachlässt.
VomHörsturzunterscheidet es sich dadurch, dass eine Ursache benannt werden kann; beim Hörsturz tritt der Hörverlust ohne erkennbaren Auslöser auf. Schädigung im Innenohr, Behandlung und Kostenübernahme sind bei beiden Krankheitsbildern gleich.

Beim akuten Lärmtrauma, unmittelbar oder innerhalb eines Tages nach der Belastung:
Bei der chronischen Lärmschwerhörigkeit, über Jahre zunehmend:
Nach einem lauten Abend oder lautem Ereignis hält ein dumpfes Gefühl im Ohr oft einige Stunden an und klingt dann ab. Besteht es am nächsten Morgen noch, ist das keine Gewöhnungssache, sondern ein Grund für eine HNO-ärztliche Untersuchung.
Die Haarzellen im Cortischen Organ der Hörschnecke wandeln Schallwellen in Nervensignale um. Bei anhaltend hohem Schalldruck arbeiten sie über ihrer Belastungsgrenze: Die feinen Sinneshärchen werden verbogen und verlieren ihre Verbindung zur Deckmembran, die Zellorganellen werden geschädigt, Nervenendigungen schwellen an. Betroffen ist zuerst der Bereich der Hörschnecke, der hohe Frequenzen verarbeitet — deshalb zeigt das Tonaudiogramm bei Lärmschäden charakteristisch eine Senke um 4000 Hertz, häufig eine Senke im Hochton- und Sprachtonbereich, lange bevor Betroffene selbst eine Hörminderung bemerken.
Der zweite, für die Behandlung entscheidende Mechanismus ist der Sauerstoffmangel. Lärmbelastung führt zu einer Schwellung der Gefäßinnenwände und verschlechtert die Durchblutung in den feinsten Gefäßen der Hörschnecke. Die Sinneszellen des Innenohrs besitzen keine eigene Blutversorgung; sie werden ausschließlich per Diffusion aus den Innenohrflüssigkeiten versorgt und haben zugleich einen außerordentlich hohen Energiebedarf. Messungen an der Hörschnecke zeigen, dass starke Lärmeinwirkung den Sauerstoffpartialdruck in der Perilymphe der Scala tympani auf weniger als die Hälfte absinken lässt. Hinzu kommt vermehrter oxidativer Stress im Gewebe, der die Zellschädigung nach dem Ende der Lärmeinwirkung noch über Stunden und Tage fortsetzt.
Daraus ergibt sich der Unterschied zwischen den beiden Verlaufsformen. Nach einer einmaligen akuten Belastung sind viele Haarzellen geschädigt, aber noch nicht abgestorben — sie können sich erholen, wenn die Versorgung rechtzeitig wiederhergestellt wird. Bei der chronischen Lärmschwerhörigkeit dagegen hat sich dieser Vorgang über Jahre hunderte Male wiederholt, und die betroffenen Haarzellen sind endgültig zugrunde gegangen. Beim Menschen werden Haarzellen nicht ersetzt. Das ist der medizinische Grund, warum sich eine über Jahre entstandene Lärmschwerhörigkeit durch keine Therapie rückgängig machen lässt — und warum es bei einer frischen Hörminderung auf jeden Tag ankommt.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie löst das Versorgungsproblem auf einem Weg, den kein Medikament bietet. Unter erhöhtem Umgebungsdruck atmet der Patient reinen Sauerstoff; dadurch löst sich ein Vielfaches der normalen Sauerstoffmenge physikalisch im Blutplasma und in den Körperflüssigkeiten. Dieser gelöste Sauerstoff ist nicht an rote Blutkörperchen gebunden und erreicht deshalb auch Gewebe, dessen feinste Gefäße geschwollen oder verschlossen sind. Für das Innenohr ist das der passende Mechanismus: Da die Haarzellen ohnehin per Diffusion aus den Innenohrflüssigkeiten versorgt werden, erhöht die HBO-Therapie genau die Größe, von der ihr Überleben in dieser Phase abhängt. Hinzu kommen die Abschwellung der Gefäßinnenwände und eine verbesserte Verformbarkeit der roten Blutkörperchen, die die Durchblutung in den engsten Gefäßen der Hörschnecke zusätzlich entlastet.
Dieser Mechanismus greift ausschließlich, solange geschädigte Zellen noch lebensfähig sind. Er setzt voraus, dass es etwas zu retten gibt — und das ist nach einer frischen Lärmeinwirkung der Fall, nach Jahren chronischer Belastung nicht mehr. Die klinischen Daten aus Forschung und Wissenschaft spiegeln dies wider: Studien aus den vergangenen Jahren konnten durchgehend zeigen, dass Patienten mit frühzeitiger HBO-Behandlung, möglichst innerhalb der ersten Tage bis Wochen, eine deutlich höhere Chance für eine Erholung des Hörens aufweisen. Im Vergleich zur reinen Kortison-Therapie wird diese Chance unter zusätzlicher HBO-Therapie als bis zu 3-fach höher angesehen.
Für länger zurückliegende Hörschäden rät die europäische Konsensuskonferenz für Hyperbarmedizin von einer Behandlung ausdrücklich ab; die zusammenfassende Auswertung der randomisierten Studien zum akuten Hörsturz findet jenseits von sechs Monaten ebenfalls keine Verbesserung mehr. In den vorliegenden Studien wird die HBO-Therapie durchgehend in Kombination mit Kortison angewendet; genau diese Kombination wird von den Ärzte-Fachgesellschaften und weltweiten Leitlinien empfohlen, nicht die HBO-Therapie allein.
Mehr über die HBO-TherapieIn unserem Zentrum behandeln wir jährlich eine Vielzahl an Patientinnen und Patienten nach akutem Knall- und Lärmtrauma. Da es sich um eine zeitkritische Erkrankung handelt, bieten wir einen frühen Behandlungsbeginn an unserem Ärzte-Zentrum an.
Wann die HBO-Therapie nicht infrage kommt, sagen wir bewusst ebenso deutlich:
Wenn Sie unsicher sind, welche Form bei Ihnen vorliegt, klären wir das gemeinsam mit Ihrem HNO-Arzt anhand des Audiogramms.
Ihr Weg zur Behandlung
Kein bürokratischer Aufwand. Kein Warten auf Überweisung. Wir begleiten Sie von der ersten Frage bis zur letzten Sitzung.

Kostenlos
Im persönlichen oder telefonischen Gespräch besprechen wir Ihren Befund und klären, ob eine HBO-Therapie für Sie infrage kommt.

Individuell
Anzahl der Therapiesitzungen und Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes.

Begleitet
Tägliche Sitzungen in unserem Ärzte-Zentrum.
Wer die Kosten trägt, hängt von Ihrer Versicherung und vom Anlass ab. Private Krankenversicherungen und Beihilfestellenübernehmen die Kosten der HBO-Therapie bei akuten Innenohrschäden.
Ist die akute Hörminderung bei der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg entstanden, handelt es sich um einen Arbeitsunfall. Zuständig ist dann die gesetzliche Unfallversicherung, also Ihre Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse, und diese trägt die Kosten der erforderlichen Heilbehandlung in der Regel. Melden Sie das Ereignis Ihrem Arbeitgeber und lassen Sie sich von einem Durchgangsarzt untersuchen, damit der Zusammenhang dokumentiert ist.
Bei gesetzlich Versicherten außerhalb eines Arbeitsunfalls ist die ambulante HBO-Therapie bei akuten Innenohrschäden keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung; die Kasse entscheidet im Einzelfall.
Ein eigener Fall ist die über Jahre entstandene Lärmschwerhörigkeit am Arbeitsplatz. Sie ist als Berufskrankheit Nr. 2301 anerkannt, und Ihre Berufsgenossenschaft ist für Feststellung, Hörgeräteversorgung und Entschädigung zuständig. Eine HBO-Therapie ist in diesem Fall allerdings nicht das richtige Verfahren.
Mehr zur KostenübernahmeAntworten auf häufige Fragen zur Behandlung eines Knall- oder Lärmtraumas mit Hyperbarer Sauerstofftherapie.
Für das akute Lärmtrauma liegen mehrere klinische Untersuchungen mit übereinstimmendem Ergebnis vor, überwiegend aus militärmedizinischen Zentren mit großen Fallzahlen. Sie fassen akute akustische Traumata zusammen — Knall, Explosion und laute Musik — und zeigen durchgehend: Die Kombination aus Kortison und Hyperbarer Sauerstofftherapie verbessert das Gehör, und zwar umso deutlicher, je früher die HBO-Therapie beginnt.
Für den nah verwandten akuten Hörsturz ist die Evidenz weiter fortgeschritten: Dort empfiehlt die europäische Konsensuskonferenz für Hyperbarmedizin die HBO-Therapie innerhalb der ersten zwei Wochen ausdrücklich, und die amerikanische Fachgesellschaft für Überdruck- und Tauchmedizin führt den akuten Hörsturz seit 2011 als anerkannte Indikation. Wir ordnen die HBO-Therapie beim akuten Lärmtrauma deshalb als gut begründete ergänzende Behandlungsoption ein — nicht als alleinige Therapie und nicht als Behandlung mit garantiertem Erfolg.
Nein. Das ist keine vorsichtige Formulierung, sondern der klare Stand der Forschung, und wir sagen es Ihnen lieber jetzt als nach einer Behandlungsserie. Eine über Jahre entstandene Lärmschwerhörigkeit beruht auf endgültig abgestorbenen Haarzellen, und diese können durch keine Sauerstoffzufuhr ersetzt werden. Lediglich neu aufgetretene Verschlechterungen des Hörens bei bereits länger bestehender Hörminderung sollten wie ein akuter Hörsturz behandelt werden. Eine HNO-ärztliche Vorstellung und die HBO-Therapie sind hier erneut empfohlen.
Die europäische Konsensuskonferenz für Hyperbarmedizin rät von einer HBO-Behandlung länger zurückliegender Innenohrschäden ohne akute Verschlechterung ausdrücklich ab; die zusammenfassende Auswertung der randomisierten Studien zum akuten Hörsturz findet jenseits von sechs Monaten ebenfalls keine Verbesserung mehr. Eine eigene randomisierte Studie zur chronischen Lärmschwerhörigkeit gibt es nicht — hier trägt der biologische Befund: Was nicht mehr da ist, kann nicht mehr versorgt werden.
Was bei chronischer Lärmschwerhörigkeit wirklich hilft, ist eine gute Hörgeräteversorgung, konsequenter Gehörschutz und die Vermeidung weiterer Belastung — damit das verbliebene Gehör erhalten bleibt. Wenn Sie unsicher sind, welche Form bei Ihnen vorliegt, klären wir das gemeinsam mit Ihrem HNO-Arzt anhand des Audiogramms.
Wer die Kosten trägt, hängt von Ihrer Versicherung und vom Anlass ab.
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten der HBO-Therapie bei akuten Innenohrschäden.
Ist die akute Hörminderung bei der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg entstanden, handelt es sich um einen Arbeitsunfall. Zuständig ist dann die gesetzliche Unfallversicherung, also Ihre Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse, und diese trägt die Kosten der erforderlichen Heilbehandlung in der Regel. Melden Sie das Ereignis Ihrem Arbeitgeber und lassen Sie sich von einem Durchgangsarzt untersuchen, damit der Zusammenhang dokumentiert ist.
Bei gesetzlich Versicherten außerhalb eines Arbeitsunfalls ist die ambulante HBO-Therapie bei akuten Innenohrschäden keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung; die Kasse entscheidet im Einzelfall. Wir erstellen für Sie vor Therapiebeginn die medizinische Begründung und stellen den Antrag gemeinsam mit Ihnen.
Ein eigener Fall ist die über Jahre entstandene Lärmschwerhörigkeit am Arbeitsplatz. Sie ist als Berufskrankheit Nr. 2301 anerkannt, und Ihre Berufsgenossenschaft ist für Feststellung, Hörgeräteversorgung und Entschädigung zuständig. Eine HBO-Therapie ist in diesem Fall allerdings nicht das richtige Verfahren.
Ein dumpfes Gefühl und ein Pfeifen im Ohr nach einem lauten Ereignis klingen häufig innerhalb von Stunden ab. Besteht die Hörminderung oder das Ohrgeräusch am nächsten Morgen noch, lassen Sie sich bitte am selben Tag HNO-ärztlich untersuchen und warten Sie nicht ab, ob es von allein besser wird. Ein Teil der akuten Lärmtraumata heilt in den ersten zwei Tagen spontan aus — vorhersagen lässt sich das nicht, und jeder Tag Abwarten darüber hinaus kostet Behandlungsmöglichkeiten.
Ein akutes Lärmtrauma geht häufig mit einem Ohrgeräusch einher, und bei einem erheblichen Teil der Betroffenen bildet es sich im Verlauf der Behandlung zurück. Für einen Tinnitus, der bereits seit Monaten besteht, ist die HBO-Therapie dagegen nicht die richtige Behandlung; die europäische Konsensuskonferenz für Hyperbarmedizin rät hier ausdrücklich davon ab. Bei chronischem Tinnitus sind andere Verfahren belegt wirksam, insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie. Wir sagen Ihnen offen, wenn wir Ihnen mit der HBO-Therapie nicht helfen können.
Sie sitzen in der Druckkammer und atmen über eine Maske oder Haube reinen Sauerstoff, während der Umgebungsdruck langsam erhöht wird. Die Behandlung ist schmerzfrei; beim Auf- und Abstieg gleichen Sie den Druck in den Ohren aus wie im Flugzeug, was wir mit Ihnen vorher üben. Vor Beginn führen wir eine Eingangsuntersuchung mit Tonaudiogramm durch, im Verlauf kontrollieren wir das Hörvermögen regelmäßig, um die Behandlung anzupassen.
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Ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten und Leitlinien zur Hyperbaren Sauerstofftherapie beim akuten akustischen Trauma.
Unser Versprechen
„Jeder Patient am Ärzte-Zentrum erhält ein kostenloses Erstgespräch, einen individuellen Behandlungsplan und die volle Aufmerksamkeit unseres Ärzteteams – von der ersten Beratung über die Behandlung bis zur Nachsorge.“Dr. med. T. Klein