“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
Hyperbare Sauerstofftherapie zur gezielten Unterstützung der Regeneration des Innenohrs bei plötzlichem Hörverlust und Ohrgeräuschen.

Ein plötzlicher Hörverlust oder neu auftretenderTinnitus stellt für viele Betroffene eine erhebliche körperliche und emotionale Belastung dar. Ein Hörsturz tritt meist unerwartet auf und geht häufig mit Ohrdruck, verzerrtem Hören, Geräuschüberempfindlichkeit oder Schwindel einher. Nicht selten entwickelt sich begleitend ein Tinnitus, der zusätzlich belastend wirken kann.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) wird bei akutem Hörsturz mit oder ohne Tinnitus als ergänzende Behandlung eingesetzt. Ziel ist es, die Sauerstoffversorgung des Innenohrs zu verbessern, die Durchblutung zu fördern und die Regeneration empfindlicher Hörzellen zu unterstützen. Im Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie in Aachen erfolgt die Therapie ärztlich begleitet und individuell abgestimmt, in enger Ergänzung zur HNO-fachärztlichen Behandlung.
Patientenstimmen
“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
“Das Team ist menschlich, kompetent und sehr aufmerksam. Man merkt, dass hier Erfahrung und Herz zusammenkommen.”

Zeravan SimoRezension aus Google
“Super nettes, kompetentes Team. Habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ein großes Dankeschön!”

Karin EsserRezension aus Google
“Sehr freundliche Mitarbeiter:innen am Empfang. Es wurde mir viel Zeit gewidmet und alle Prozesse ausführlich erklärt.”

Oliver MohrRezension aus Google
“Super Behandlung, sehr nettes Personal und kompetente Aufklärung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.”

Heike KlinkenbergRezension aus Google
“Super Praxis – nettes Team – kompetente Ärzte! Kann ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen!”

Gordon RossbachRezension aus Google
“Dr. Klein hat sich bei meinem Erstgespräch über eine Stunde Zeit genommen. Die Informationen waren sehr hilfreich.”

Lasse FalterRezension aus Google
Der Hörsturz ist eine plötzlich auftretende Hörminderung, die häufig mit Ohrgeräuschen (Tinnitus), Druckgefühl oder Schwindel einhergeht. Er stellt eine ernstzunehmende Erkrankung des Innenohrs dar und erfordert eine zeitnahe medizinische Abklärung. Trotz moderner diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten kann es bei einem Teil der Patientinnen und Patienten zu einem anhaltenden Hörverlust oder zu chronischem Tinnitus kommen.
Hörsturz und Tinnitus entstehen durch funktionelle Störungen im empfindlichen Innenohr. Dabei spielt insbesondere eine gestörte Durchblutung eine zentrale Rolle. Wenn die feinen Strukturen des Innenohrs nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, reagieren die Sinneszellen empfindlich und können in ihrer Funktion eingeschränkt werden. Die Beschwerden entwickeln sich häufig plötzlich, können sich jedoch im weiteren Verlauf verfestigen.
Im Mittelpunkt der Pathophysiologie steht die Beeinträchtigung der kleinsten Blutgefäße der Hörschnecke (Mikrozirkulationsstörung). Durch Gefäßverengungen oder Durchblutungsstörungen wird die Versorgung der hochsensiblen Haarzellen des Innenohrs reduziert. Bereits geringe Veränderungen der Durchblutung können hier zu deutlichen Hörstörungen führen.
Die verminderte Durchblutung verursacht einen relativen Sauerstoffmangel (Hypoxie) im Innenohr. Sauerstoff ist jedoch essenziell für den Energiestoffwechsel der Haarzellen sowie für die Weiterleitung akustischer Signale an den Hörnerv. Besteht dieser Sauerstoffmangel über einen längeren Zeitraum, können sich Funktionsstörungen verfestigen und die Regenerationsfähigkeit des Innenohrs nimmt ab.
Zusätzlich sind die Reparaturmechanismen des Innenohrs nur sehr eingeschränkt ausgeprägt. Geschädigte Haarzellen und neuronale Strukturen können sich kaum oder gar nicht erneuern. Bleibt die Durchblutungs- und Sauerstoffstörung bestehen, kann dies dazu führen, dass sich akute Beschwerden zu chronischen Hörstörungen oder persistierendem Tinnitus entwickeln.
Bei plötzlichem sensorineuralem Hörverlust kann die HBO-Therapie ergänzend eingesetzt werden, um die Sauerstoffversorgung des Innenohrs zu verbessern und die Erholung der Hörfunktion zu unterstützen.
Mehr zum akuten Hörsturz »Tritt ein Tinnitus begleitend zu einem Hörsturz auf, kann die HBO-Therapie helfen, entzündliche Prozesse zu regulieren und die neuronale Verarbeitung im Hörsystem zu stabilisieren.
Mehr zu Tinnitus »Bei einer frischen Hörminderung nach einem Knall oder lauter Schalleinwirkung versorgt die HBO-Therapie das geschädigte Innenohr ergänzend zur HNO-ärztlichen Standardtherapie mit Sauerstoff.
Mehr zu Knall- und Lärmtrauma »Die Hyperbare Sauerstofftherapie setzt direkt an den vermuteten physiologischen Ursachen des Hörsturzes an. Während der Behandlung atmen Patientinnen und Patienten unter erhöhtem Umgebungsdruck reinen Sauerstoff ein. Dadurch erhöht sich die im Blutplasma gelöste Sauerstoffmenge deutlich.
Dieser zusätzliche Sauerstoff kann die feinen Gefäßstrukturen des Innenohrs besser versorgen, die Mikrozirkulation verbessern und entzündliche Schwellungen reduzieren. Gleichzeitig wird die Regeneration der empfindlichen Haarzellen und Hörnerven unterstützt. Studien zeigen, dass insbesondere bei frühem Therapiebeginn die Kombination aus HBO-Therapie und medikamentöser Behandlung die Chancen auf eine Hörverbesserung deutlich erhöhen kann.
Die Evidenzbasis zur HBO-Therapie beim Hörsturz hat sich in den letzten Jahren deutlich verdichtet und verschoben – weg von kleinen Einzelstudien hin zu mehreren qualitativ hochwertigen systematischen Reviews und Meta-Analysen, die ausdrücklich die Kombination aus HBO-Therapie und medikamentöser Therapie, insbesondere systemischen und intratympanalen Kortikosteroiden, untersuchen.
Die derzeit aktuellste und in ihrer Breite wichtigste Arbeit ist die 2025 publizierte Meta-Analyse von Alter et al. („Hyperbaric Oxygen and Sudden Sensorineural Hearing Loss: A Systematic Review and Meta-Analysis“, Laryngoscope 2025). Die Auswertung zeigte, dass Patientinnen und Patienten, die HBO zusätzlich zur Standardmedikation erhielten, deutlich häufiger eine Verbesserung des Hörvermögens erreichten als diejenigen, die ausschließlich medikamentös behandelt wurden. Insgesamt war die Chance auf eine Hörverbesserung in der HBO-Gruppe mehr als doppelt so hoch. Auch bei genauerer Betrachtung verschiedener Behandlungsformen bestätigte sich dieser Vorteil: Sowohl bei der Kombination aus HBO und systemischer Kortisontherapie als auch bei der Kombination aus HBO mit systemischer und lokaler (ins Ohr verabreichter) Kortisontherapie war die Wahrscheinlichkeit einer Hörverbesserung etwa 2,5-fach höher als bei derselben Kortisonbehandlung ohne zusätzliche HBO.
Diese Arbeit bestätigt eindrücklich, dass gerade die Kombination aus HBOT und Steroiden einen deutlichen zusätzlichen Nutzen bringt – genau das Therapieszenario, das auch im klinischen Alltag in deutschen Druckkammern angewandt wird. Neben der genannten Veröffentlichung liegen mehrere weitere systematische Reviews und Meta-Analysen vor, die konsistent auf einen behandlungsrelevanten Vorteil der HBO-Therapie hinweisen. Zusätzlich liegen zahlreiche prospektive und retrospektive klinische Studien vor, die die HBOT in Kombination mit Steroiden insbesondere bei schwerem Hörverlust und früher Therapiebeginn (innerhalb von 2 Wochen) als wirksam und sicher beschreiben.
Mehr über die HBO-TherapieIhr Weg zur Behandlung
Kein bürokratischer Aufwand. Kein Warten auf Überweisung. Wir begleiten Sie von der ersten Frage bis zur letzten Sitzung.

Kostenlos
Im persönlichen oder telefonischen Gespräch besprechen wir Ihren Befund und klären, ob eine HBO-Therapie für Sie infrage kommt.

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Begleitet
Tägliche Sitzungen in unserem Ärzte-Zentrum.
Die Kosten der HBO-Therapie richten sich nach dem individuellen Krankheitsbild, dem Schweregrad des Hörverlusts und dem empfohlenen Behandlungsumfang. Häufig umfasst die Therapie mehrere Sitzungen über einen begrenzten Zeitraum.
Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten für die HBO-Therapie bei nachgewiesenem Hörsturz. Bei gesetzlich versicherten Patienten wird im Einzelfall durch die Krankenkassen entschieden. Unser Team unterstützt Sie bei der Klärung der Kostenübernahme und berät Sie transparent und individuell.
Mehr zur KostenübernahmeAntworten auf häufige Fragen zur Behandlung von akutem Hörsturz und Tinnitus mit Hyperbarer Sauerstofftherapie.
Aktuelle Studien zeigen, dass die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) beim akuten Hörsturz als wichtige ergänzende Behandlung die Abheilung unterstützt. Metaanalysen belegen, dass die HBO-Therapie, insbesondere bei frühem Therapiebeginn, die Hörverbesserung im Vergleich zur Standardtherapie deutlich erhöht. Leitlinien der Fachgesellschaften und die Undersea and Hyperbaric Medical Society (UHMS, 2024) führen die HBO-Therapie als empfohlene Zusatztherapie auf.
Die derzeit aktuellste und in ihrer Breite wichtigste Arbeit ist die 2025 publizierte Meta-Analyse von Alter et al. („Hyperbaric Oxygen and Sudden Sensorineural Hearing Loss: A Systematic Review and Meta-Analysis“, Laryngoscope 2025). Die Auswertung zeigte, dass Patientinnen und Patienten, die HBO zusätzlich zur Standardmedikation erhielten, deutlich häufiger eine Verbesserung des Hörvermögens erreichten als diejenigen, die ausschließlich medikamentös behandelt wurden. Insgesamt war die Chance auf eine Hörverbesserung in der HBO-Gruppe mehr als doppelt so hoch. Für Tinnitus bestehen positive Hinweise vor allem, wenn dieser im Zusammenhang mit einem akuten Hörsturz auftritt.
Ein Hörsturz ist ein medizinischer Notfall und sollte so früh wie möglich ärztlich abgeklärt und behandelt werden. Je schneller die Therapie beginnt, desto höher sind die Chancen, das Hörvermögen vollständig wiederherzustellen. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Kortisonpräparaten, ergänzt durch Infusionen oder lokale Anwendungen – abhängig von der individuellen Situation.
Besonders empfohlen wird zusätzlich die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie): Durch die gezielte Erhöhung des Sauerstoffdrucks im Innenohr kann die Regeneration geschädigter Hörzellen unterstützt werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine HBO besonders wirksam ist, wenn sie möglichst früh begonnen wird – idealerweise innerhalb der ersten Wochen bis wenige Monate nach dem erstmaligen Auftreten. Wer plötzlich schlechter hört, sollte keinesfalls abwarten – auch wenn die Symptome schwanken oder kurzzeitig nachlassen.
Die Dauer eines Hörsturzes lässt sich nicht pauschal vorhersagen – sie ist individuell sehr unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. Deshalb ist es umso wichtiger, bei plötzlichem Hörverlust sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser stehen die Chancen auf eine Verbesserung oder vollständige Wiederherstellung des Hörvermögens.
Ergänzend zur Standardtherapie wird die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie) empfohlen. Sie kann durch die intensive Sauerstoffversorgung des Innenohrs den Regenerationsprozess gezielt unterstützen. Besonders in den ersten Wochen nach Auftreten kann sie entscheidend zur Vermeidung bleibender Hörschäden beitragen.
Tinnitus sollte so früh wie möglich behandelt werden – idealerweise innerhalb der ersten Wochen nach dem erstmaligen Auftreten der Ohrgeräusche. In dieser Zeit ist die Chance am größten, dass sich der Tinnitus zurückbildet oder deutlich abschwächt. Als akuter Tinnitus gilt die Symptomatik in der Regel in den ersten Wochen bis maximal 3 bis 6 Monate.
In dieser Phase können – je nach Ursache und ärztlicher Einschätzung – verschiedene Maßnahmen helfen, darunter durchblutungsfördernde Therapien, Stressreduktion, physikalische Therapien oder auch die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) bei Innenohrbeteiligung. Wichtig: Eine fachärztliche Abklärung durch einen HNO-Arzt sollte immer der erste Schritt sein, bevor mit einer spezifischen Therapie begonnen wird.
Ja, ein Tinnitus kann in vielen Fällen von selbst wieder verschwinden – besonders wenn er akut auftritt, also erst seit wenigen Tagen besteht. Ursachen wie Stress, Lärmexposition oder eine vorübergehende Durchblutungsstörung können sich wieder zurückbilden, und das Ohrgeräusch verschwindet spontan.
Allerdings: Je länger der Tinnitus anhält, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er ohne gezielte Behandlung vollständig verschwindet. In Fällen, bei denen der Tinnitus bestehen bleibt, kann z. B. die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) helfen, die Durchblutung im Innenohr zu verbessern und die Beschwerden zu lindern – besonders bei Tinnitus mit nachgewiesener Innenohrbeteiligung nach Hörsturz, Lärmtrauma oder Long COVID.
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Ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten und Leitlinien zur Hyperbaren Sauerstofftherapie bei akutem Hörsturz und Tinnitus.
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